Im Raum östlich von Lindau (Bayern) wurden in den vergangenen Jahren wiederholt Japankäfer nachgewiesen. Die zuletzt zunehmende Zahl an Nachweisen hat die zuständige Behörde dazu veranlasst, Abgrenzungserhebungen einzuleiten, die derzeit durchgeführt werden. Zur Beurteilung der Befallssituation im Grenzraum erfolgen entsprechende Erhebungen auch auf österreichischer Seite. Das bestehende Monitoring wird hierfür durch zusätzliche Lockstofffallen und visuelle Kontrollen an Wirtspflanzen verstärkt. Die Ergebnisse dienen der Einschätzung einer möglichen Etablierung und Ausbreitung des Schädlings in der Region.
Im Jahr 2025 wurde bei Hörbranz (Vorarlberg) erstmals ein Japankäfer für Österreich nachgewiesen. Der Fund erfolgte durch eine Privatperson in einem Hausgarten. Seither wurden die Erhebungen in der Region intensiviert; dabei wurden 2025 noch drei weitere Einzelfunde des Käfers festgestellt. Ende Juli 2026 wurde nun der erste Japankäfer für Vorarlberg im laufenden Jahr nachgewiesen.
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